Klasse der Levana Schule besuchte Knappschafts-Klinik
Die Oberstufe 1 der Levana- Schule besuchte die herrlich gelegene Knappschaftsklinik in der Georg-Kreuzberg-Strasse in Bad Neuenahr. Im Rahmen des Thema: „Küche und Küchengeräte“ konnten sie dort viele neue Eindrücke sammeln, wie in einer Großküche gearbeitet wird. Küchenchef Gerd Böhm führte die Klasse zuerst durch das Haus und zeigte den Schülern, wie die Patienten in ihrer Klinik untergebracht sind und welche Aktivitäten diese dort durchführen können. Anschließend ging es dann in die Küche. Vorher mussten die Schüler und Lehrer sich entsprechend der Hygienevorschriften vorbereiten und ankleiden. Nach der Führung gab es noch eine Überraschung für die Schüler. Küchenchef Gerd Böhm und sein Team hatten ein kleines Menü vorbereitet. Vor dem Essen gab es einen alkoholfreien, leckeren „Kir Royal. Die Hauptspeise waren, zur großen Freude der Kinder, gut belegte „Cheeseburger“. Als Dessert gab es einen toll zubereiteten Teller mit Früchten und zweierlei Mousse au Chocolat. Die Kinder waren sich nach dem Besuch der Knappschaftsklinik einig: „Wenn ich mal zur Kur muss, dann gehe ich in die Knappschaftsklinik.“ Auf diesem Wege möchten sich die Lehrer und Schüler nochmals bei der Klinikleitung und beim Küchenchef für die tollen Stunden in der Klinik bedanken.
Levana-Schüler lernen vor Ort
Die Werkstufenschülerinnen und -schüler bearbeiten zur Zeit das Thema: „Papier“. Gerne beziehen die Lehrkräfte zur Veranschaulichung auch außerschulische Lernorte mit ein. So durften die Schüler Frau Ter-Nedden in ihrem Atelier „Buch- und Papierkunst“ in Bad Godesberg besuchen. Sehr anschaulich brachte die Papierkünstlerin den interessierten Besuchern die Geschichte des Papiers näher. So erfuhren sie, dass die Ägypter schon vor 4000 Jahren auf ein Papyrus (Pflanze) schrieben und dass die Chinesen von Maulbeerbäumen und alten Lumpen das erste Papier hergestellten. Anhand einer Tierhaut erklärte Frau Ter-Nedden ihnen die Entstehung von Pergament und enthüllte das Rätsel um ein so genanntes „Beutelbuch“. Hierbei handelt es sich um eine Bibel, die Wandermönche im Mittelalter in einem Lederbeutel am Gürtel trugen. Sie machte die Schüler mit den Arbeitsmaterialien Ale, Falzbein, Leim vertraut und führte sie in die Kunst der Buchbinderei ein.
Zum Abschluss konnten alle unter ihrer geduldigen Anleitung selbst ein kleines Büchlein erstellen. Frau Ter-Nedden erschloss den Schülern die Welt des Papiers und gab ihnen die Möglichkeit, viele ausgefallene Papierarten sowie Papierkünste kennen zu lernen. (M. Meyerhoff)











